Die Trinkwasserhygiene hat in Deutschland einen sehr hohen Stellenwert. Bis zur Wasseruhr garantiert der Wasserversorger eine einwandfreie Trinkwasserqualität. Hinter der Wasseruhr beginnt der Verantwortungsbereich des Hauseigentümers.
In schlecht geplanten, schlecht ausgeführten oder schlecht gewarteten Trinkwasserinstallationen kann es zu einer Vermehrung von Mikroorganismen oder zum Lösen von Bestandteilen aus Werkstoffen kommen. Daher sind nach § 17 der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) Trinkwasserversorgungsanlagen - und dazu gehört auch die Trinkwasserinstallation - nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik zu planen, zu errichten und zu betreiben.
In der Schulung nach der VDI/BTGA/ZVSHK 6023 Bl. 1 A werden die Grundlagen der Hygiene, die Rechtsgrundlagen und die sich aus dem Regelwerk ergebenden Anforderungen an der Errichtung, Betrieb und Prüfung sowie an die Planung von Trinkwasserinstallationen vermittelt. Eine abgeschlossene Hygieneschulung nach Kategorie A beinhaltet die Hygieneschulung nach Kategorie B.
Ablauf der Schulung:
Schwerpunkt 1. Tag: Betrieb von Trinkwasseranlagen in Gebäuden
Bedeutung und Notwendigkeit der Hygiene bei Errichtung, Betrieb und Instandhaltung von Trinkwasserinstallationen
Schwerpunkt 2. Tag: Planung von Trinkwasseranlagen in Gebäuden
Die Schulung findet über zwei Tage statt und endet mit einer Prüfung am zweiten Tag (20 Fragen).
Hygienefachwissen
Sie kennen die speziellen hygienischen Anforderungen bei Planung, Betrieb und Instandhaltung von Trinkwasser-Installationen.
Hygienebefugnis
Sie sind zur Durchführung anspruchsvoller Hygienetätigkeiten berechtigt.
Fachgerechte Hygiene
Sie wissen geeignete Maßnahmen zur Behebung von Hygienemängeln an Trinkwasseranlagen fachgerecht umzusetzen.
Praxisanwendung
Sie können das Gelernte in der Praxis anwenden
Experten für die Planung von Trinkwassersystemen.
Fachkräfte für Bauplanung, Betrieb und Instandhaltung technischer Gebäudeausrüstung.
Spezialisten für den sicheren Betrieb und die Einhaltung hygienischer Standards in der Trinkwasserversorgung.

Die Fortbildung wird für die Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes mit 16 Unterrichtseinheiten (Wohngebäude), 16 Unterrichtseinheiten (Energieaudit DIN 16247/Contracting) sowie 16 Unterrichtseinheiten (Nichtwohngebäude) angerechnet.