Schullüftung in Bestandsgebäuden

Schullüftung in Bestandsgebäuden

Endlich gefördert: stationäre RLT-Anlagen

Was die TGA-Branche seit Jahrzehnten fordert, nimmt endlich Fahrt auf: die Ausstattung von Schulen mit Lüftungstechnik für eine saubere, sichere und leistungsfördernde Atmosphäre zum Lernen. Mit stationären Lüftungsgeräten stehen wirkungsvolle Lösungen zur Verfügung, die mit geringem Aufwand nachgerüstet werden und nun auch von der BAFA gefördert werden.

Was die BAFA „stationäre RLT-Anlage“ nennt, wird für Bestandsgebäude auch als dezentrales Lüftungsgerät bezeichnet. Der Kampmann WZA ist so ein Gerät. Er sorgt für den Austausch verbrauchter Raumluft durch frische Außenluft. Den Bedarf an frischer Luft misst das Gerät anhand eines integrierten CO2-Sensors. Das ist zum einen wichtig für die Reduzierung etwaiger Viren und auch für die Konzentrationsfähigkeit der Schüler. Denn ein zu hoher CO2-Gehalt ist das, was man als „dicke Luft“ bezeichnet.

Das ist aber nur die Grundfunktion des WZA. Denn unser dezentrales Schullüftungsgerät ist tatsächlich die Komplettlösung für Bestandsgebäude. Er ist zusätzlich gesundheitszuträglich, weil er vor einer Austrocknung der Raumluft schützt. Die eingebaute Feuchterückgewinnung verhindert nämlich gleichsam das Austrocknen der Schleimhäute in den Mündern und Nasen der Kinder. So ist deren Organismus weitaus widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse, wie eben Viren.

Und der WZA ist nachhaltig, weil neben der Feuchte auch Wärme bzw. Kälte zurückgewonnen wird.

Geringer baulicher Aufwand

Um Frischluft ansaugen und verbrauchte Luft abführen zu können, sind zwei Kernbohrungen durch die Außenfassade je Klassenraum erforderlich. Da unser WZA aber darüber hinaus vollkommen steckerfertig ist, hält sich auch dieser Aufwand absolut in Grenzen. Ein erfreulicher Nebeneffekt der Feuchterückgewinnung ist übrigens, dass kein Kondensat anfällt, das abgepumpt oder abgeleitet werden müsste. Ein Detail, aber doch ein entscheidender Vorteil unseres WZA.

Muss ich noch per Fenster lüften?

Beim Einsatz eines dezentralen Lüftungsgerätes wie dem Kampmann WZA lassen Sie die Fenster geschlossen. Auch hier gilt: Das Gerät ist die Komplettlösung. Den notwendigen Luftwechsel erledigt das Gerät automatisch. Der angenehme Nebeneffekt ist die geringere Geräuschbelastung, gerade wenn Fenster zur Straße hin geschlossen bleiben können.           

                

Was ist der Unterschied zu Luftreinigern?

Bisher haben wir von dezentralen Lüftungsgeräten gesprochen, die eine Untergruppe von stationären RLT-Anlagen sind. Häufig damit verwechselt werden Luftreiniger oder auch fachlich nicht korrekt teilweise Luftfilter genannt.

Luftreiniger filtern die vorhandene Raumluft. Es findet kein tatsächlicher Luftwechsel statt. Verbrauchte Luft bleibt im Raum, frische Luft wird nicht hinzugefügt. Allerdings entfernen Luftreiniger Viren aus der Luft und das sogar sehr effektiv. Diese Geräte, wie zum Beispiel der Kampmann Luftreiniger KA-520 sind sofort einsatzbereit, da keine Kernbohrung notwendig ist.

Beim Einsatz eines Luftreinigers müssen Sie aber regelmäßig per Fenster lüften, um die CO2-Konzentration zu reduzieren. Sollten Sie sich für diese kurzfristige Lösung entscheiden, empfehlen wir eine Kombination aus Luftreinigern in ausreichender Anzahl je nach Klassengröße und einer CO2-Ampel, die Ihnen aufzeigt, wenn Sie lüften müssen.

Was nun?

Das Wichtigste für Sie ist ein starker beratender Partner. In Sachen dezentraler Schullüftung freue ich mich auf Ihren Anruf oder Ihre Anfrage per Email.

Gerne erkläre ich Ihnen unseren WZA im Detail und beantworte all Ihre Fragen.

Ihr Frank Heidrich

+49 591 7108-115

[email protected]

Auch als Podcast in unserer neuen Folge: Schule? Lüften!