Technik Grundlagen

Lüftungstechnik Grundlagen

Das Seminar für den (noch) Nicht-Lüftungsexperten zu Systemvarianten, Grundlagen und Auslegungsparametern im Nicht-Wohngebäude
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Inhalt

Sie sind in der TGA tätig, aber nicht der ausgebildete Lüftungsexperte? Bei der Planung und Ausführung wird man neben der Beheizung und Kühlung von Gebäuden auch mit der Lüftungstechnik konfrontiert. Um hier nicht den falschen Weg zu gehen, ist ein fundiertes Fachwissen von Nöten. Das Seminar richtet sich an diejenigen, die mit Lüftungstechnik (Schwerpunkt Nicht-Wohngebäude) zu tun, jedoch noch Defizite im Umgang haben. Gemeinsam mit Ihnen beleuchten wir die physiologischen Grundlagen und die wichtigsten Planungsgrundlagen. Dazu gibt es auch einen Einblick in die aktuellen Normen und die Ausführungspraxis.
  • Thermische Behaglichkeit: operative Temperatur, statistische Bewertung Unzufriedener nach Fanger, Abschätzung des Zugluftrisikos, Strahlungsasymmetrie, Tempergradienten im Raum
  • Unterschiede Verdrängungslüftung, Quelllüftung, Mischlüftung
  • Einsatzbereiche und mögliche Lastabfuhr nach Luftführungsart
  • Abschätzung Turbulenzgrade und Auswirkung auf Zugluftrisiken
  • Akustische Einflüsse im Raum
  • Warum die Dezibel-Skala?
  • Schalldruck/Schallleistung
  • Zulässige Schalldruckpegel im Raum
  • Abschätzung Schalldruckpegel im Raum
  • Verschiedene Arten von Luftdurchlässen (Schlitzdurchlässe, Dralldurchlässe, Rundrohdurchlässe, Quelldurchlässe, Industriedurchlässe)
  • Einsatzbereiche der unterschiedlichen Durchlässe
  • Auslegungsbeispiele für Luftdurchlässe: Druckverlust, Schallleistungspegel, vertikale Eindringtiefe, kritischer Strahlweg/horizontale Wurfweite, Beispielauslegungen
  • Bestandteile einer Lüftungsanlage: Ventilatoren, Luftreinigung/Filter, Wärmerückgewinnungssysteme, Luftbefeuchtung und Lufttrocknung
  • Auslegung hygienischer Mindestluftmengen: Arbeitsstättenrichtlinie, DIN EN 15251, Beispielauslegung
  • Transport von thermischer Energie
  • Trennen von Lüften und Temperieren
  • Systeme zum Heizen- und Kühlen: zentrale und dezentrale Systeme, Kombination aus zentralen und dezentralen Systemen
  • Sensoren in Lüftungsanlagen (Temperatur, Feuchte, Luftqualität, Druck, Volumenstrom)
  • Aktoren in Lüftungsanlagen (Ventilatoren, Klappen- und Ventilantriebe, Rotorregler, Volumenstromregler)
  • „Steuern“, was heißt das? Steuerungsfunktionen in Lüftungsanlagen (Beispiele).
  • „Regeln“, was heißt das? Regelungsfunktionen in Lüftungsanlagen (Beispiele).

Zielgruppe

  • Anlagentechniker
  • Planer
  • Studium-Absolventen
  • Fachgroßhandel

Ihr Gewinn

  • Erweitern Sie Ihr Wissen im Lüftungsbereich
  • Gewinnen Sie einen Überblick über verschiedene Lösungsmöglichkeiten und Planungsgrundlagen
  • Verbessern Sie Ihre persönliche Entscheidungssicherheit bei der Wahl von Lösungen für zukünftige Planungen
  • Erschließen Sie sich technisches Wissen zu Lüftungskomponenten
  • Nehmen Sie Einblicke in die aktuellen Gesetze, Verordnungen und Richtlinien
  • Profitieren Sie von Informationen aus der Praxis des Herstellers

Referenten

B. Eng. Alexander Kramer

B. Eng. Alexander Kramer

Technischer Kundenberater
Dr. Daniel Bruns

Dr. Daniel Bruns

Abteilungsleiter Produktmanagement
Dipl.-Ing. (FH) Klaus Wulkotte

Dipl.-Ing. (FH) Klaus Wulkotte

Produktmanager Elektrotechnik & Gebäudemanagement
Matthias Winkelhaus

Matthias Winkelhaus

Abteilungsleiter Konstruktion und F&E

Anerkennungen

Kaiserslautern, 22.08.2019

DENA

Die Veranstaltung wird für die Eintragung bzw. Verlängerung der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes mit 8 Unterrichtseinheiten (Wohngebäude), 8 Unterrichtseinheiten (Energieberatung im Mittelstand), 8 Unterrichtseinheiten (Nichtwohngebäude) angerechnet.