In Luxemburg entsteht ein Prestige-Bau nach dem nächsten – Kampmann ist der perfekte Partner für die Klimatisierung.

Mir wëlle bleiwe wat mir sinn.“ So lautet der inoffizielle Wahlspruch der Luxemburger. Reist man in die gleichnamige Hauptstadt des Großherzogtums, weiß man, dass sich der konservativ erscheinende Spruch auf vieles beziehen mag, aber nicht auf das luxemburgische Stadtbild: Hochmoderne, am Reißbrett geplante Stadtviertel, Bäder, Sporthallen, Museen, Konzerthäuser und vor allem Büro- und Verwaltungsgebäude – in Luxemburg wird intensiv gebaut. Und aus dem Kontrast zwischen Neubauten und vielen historischen Gebäuden in der Stadt bezieht Luxemburg einen großen Reiz – nicht nur deswegen zählt es zu den lebenswertesten Städten der Welt. Hauptgrund für den Wohlstand ist die Funktion als Finanzplatz. Neben Metropolen wie London, Singapur, Hongkong und Frankfurt gehört das etwa 120.000 Einwohner zählende „Städtchen“ zu den wichtigsten Finanzplätzen der Welt. Dass Luxemburg zudem ein wichtiger Standort der Europäischen Union ist, tut ein Übriges dazu, dass Stadt und Staat Luxemburg ein wichtiger Markt für Kampmann ist.

Idylle im Vordergrund, Politik und Wirtschaftsmacht im Hintergrund – Luxemburg vereint Gegensätze

Jacques Jageneau ist für Kampmann als Sales Manager in der Region Benelux und Frankreich unterwegs. Natürlich ist in Frankreich insbesondere Paris ein interessanter Markt. Und auch die dicht besiedelten Länder Belgien und Niederlande bieten jede Menge Potenzial. Aber mindestens zweimal in der Woche ist Jageneau in Luxemburg – einem Staat, der flächenmäßig kleiner ist als der Landkreis Emsland, in dem Kampmann beheimatet ist. Im Großherzogtum wiederum konzentriert sich Kampmanns Benelux-Team auf den Süd-Westen des Klein-Staates. Hier bieten sich den Vertriebsmitarbeitern traumhafte Bedingungen: Allerorten wird gebaut, die Wege sind kurz, die technischen Ansprüche hoch, die Projekte umfangreich. Ohnehin liegt in Luxemburg der Schwerpunkt auf das Projektgeschäft – und was für Projekte das sind!

Stadtquartier Belval

So entsteht in Esch-sur-Alzette, der zweitgrößten Stadt Luxemburgs, das neue Stadtquartier Belval. Das ehemalige Industrie-Viertel, einst ein bedeutender Standort der Stahl-Produktion, wird komplett umgewandelt. Seit 2005 entstehen hier auf sage und schreibe 650 Hektar Fläche nach und nach Gebäude zum Wohnen, Forschen, Studieren und Arbeiten. Auch seine Freizeit kann man hier verbringen: Geschäfte, Kino, Konzerthalle – alles vorhanden. Das Gesamtkonzept für Belval berücksichtigt eine ökologische und moderne Energieversorgung. Reichlich Einsatzmöglichkeiten also für effiziente Kampmann-Technik.

Die Türme des euopäischen Gerichtshofes

Beeindruckender noch als Belval ist der Kirchberg. Dieses Plateau im Nordosten der Hauptstadt ist Sitz von zahlreichen Banken, Unternehmen und europäischen Institutionen und Behörden. Hier herrscht stets rege Bautätigkeit und viele architektonische Leuchtturmprojekte wurden und werden umgesetzt – erfreulicherweise nicht selten mit Systemen von Kampmann. So auch bei der Sanierung und Erweiterung des Europäischen Gerichtshofes mit seinen zwei schmalen, golden schimmernden Türmen und dem aufgeständerten Palais – einem der auffälligsten Ensembles auf dem Plateau. Für den Neubau der Europäischen Investitionsbank mit seinem hochinnovativen Energiekonzept hat Kampmann Unterflurkonvektoren und SlimKon-Fassadenheizungen geliefert.

Aus Kampmann-Sicht sehr beeindruckend ist auch der Neubau des Wirtschafts- und Beratungsunternehmens EY (vormals Ernst & Young): 2300 laufende Meter Katherm wurden in dem im Dezember 2015 eröffneten Gebäude installiert. Ebenfalls auf dem Kirchberg: der Sitz der Luxemburgischen Handelskammer. Auch dies ein umfangreiches Kampmann-Projekt.

Innenaufnahme Europäische Investitionsbank in Luxemburg

So ist Luxemburg ein äußerst spannender Markt, auf dem Kampmann sehr erfolgreich agiert – was nicht selbstverständlich ist. Zwar hat Kampmann den Vorteil, dass im Großherzogtum hohe Qualität sehr geschätzt wird, jedoch muss man für Projekt-Beratungen und -Verhandlungen eine besondere Fähigkeit mitbringen – und zwar Mehrsprachigkeit. Luxemburg hat drei offizielle Amtssprachen: Französisch, Deutsch und Luxemburgisch. Diese Sprachen existieren allerdings nicht gleichwertig nebeneinander, sondern werden je nach Anlass eingesetzt. Der offizielle Landesname ist das französische „Luxembourg“. Diese Sprache wird auch in der Verwaltung und an höheren Schulen verwendet. In der Grundschule wird allerdings auf Deutsch gelehrt. Auch Zeitungen und Bücher werden meist auf Deutsch veröffentlicht. Im Gastronomie-Sektor und den meisten Geschäften wird französisch gesprochen, da viele Mitarbeiter Pendler aus Frankreich oder dem französischsprachigen Belgien sind. Auf der Straße herrscht das Luxemburgische und wer diese moselfränkische Sprachvariante beherrscht, weist sich als echter Luxemburger aus. Für Jacques Jageneau und sein Team ist diese Vielsprachigkeit Herausforderung und Chance zugleich. Trifft man sich zu einer Projektbesprechung, kann man vorher nicht wissen, welche Sprache gesprochen werden wird. Jageneau spricht vier Sprachen, ist also bestens gerüstet – weswegen auf dem luxemburgischen Kirchberg vielleicht nicht Deutsch gesprochen, aber doch deutsch klimatisiert wird. Mit Kampmann.

Bildnachweise:
Blick auf Luxemburg @ FredCollin – iStockphoto
Dexia Belval @ Les Meloures – CC BY-SA 3.0
Quartier Européen Nord, Kirchberg @ sprklg - Quartier Européen Nord – CC BY-SA 2.0
Europäische Investitionsbank @ H.G. Esch, Hennef