Insgesamt 14.000 Umluftkühlgeräte für Kreuzfahrtschiffe der Meyer Werft

Die Kampmann GmbH hat einen millionenschweren Auftrag von der MAC Hamburg GmbH erhalten. MAC Hamburg ist innerhalb der Meyer Werften Gruppe der Klima-Systemlieferant aller Werft-Standorte für das Engineering, die Materialwirtschaft, Montage und Inbetriebnahme. Der am 4. August 2016 unterzeichnete Vertrag umfasst die Ausstattung von vier Kreuzfahrtschiffen, mit der Option auf weitere Schiffe – ein Projekt, von dem nicht nur die beteiligten Unternehmen profitieren, sondern die gesamte Region Emsland.

Erfolgreiche Zusammenarbeit

Mit Unterzeichnung des Vertrages im Lingener Hauptsitz der Kampmann GmbH endet eine intensive Projektphase, in der sich Kampmann und die MAC Hamburg erfolgreich aufeinander eingestellt haben. Und es beginnt die Umsetzungsphase, in deren Folge Kampmann knapp 14.000 Umluftkühlgeräte für die ersten vier Schiffe einer großen internationalen Reederei mit jeweils rund 3.500 Crew und Passagier Kabinen liefert.

Besondere Anforderungen für die Schifffahrt

„Die größte Herausforderung bei der Entwicklung der Umluftkühlgeräte war die Einhaltung der internationalen Richtlinien für die Schifffahrt“, beschreiben Martin Giese (Head of International Hotel Development) und Sascha Klimansky, technischer Projektleiter und Produktmanager bei Kampmann den Prozess. „Es galt unsere Expertise für Hotelzimmerklimatisierung auf die Kabinen mit stark wechselnden Anforderungen an Außenkonditionen, inneren Lasten und Temperatur zu übertragen. Dabei half uns vor allem das hauseigene Forschung und Entwicklung Center (FEC). Es freut uns“, so Giese, „dass die intensive Projektphase zum Erfolg geführt hat.“

Kompetenz aus der Wirtschaftsregion Emsland

Hendrik Kampmann, Geschäftsführer der Kampmann GmbH, und Andre Gebken, Geschäftsführer der MAC Hamburg GmbH, sehen die Zusammenarbeit sehr positiv: „Kampmann hat sehr überzeugende Arbeit geleistet. Wir freuen uns gemeinsam, die Leistungsfähigkeit und Effizienz der Geräte im Betrieb und im Kontext des Klimakonzeptes auf den Schiffen unter Beweis zu stellen.“

Die Auslieferung der Geräte für das erste Schiff beginnt im Juli 2017. Regional stark verwurzelt, sichert Kampmann nicht nur Arbeitsplätze, sondern stellt auch einmal mehr die technologische und wirtschaftliche Kompetenz des Emslandes unter Beweis.