Technik Fortgeschritten

VDI/BTGA/ZVSHK 6023 Blatt 1, Kat. A

VDI/BTGA/ZVSHK 6023 Blatt 1 - Hygienefachschulung mit den Inhalten der VDI/BTGA/ZVSHK 6023 Blatt 1 A sowie den hygienerelevanten Normen und Richtlinien
VDI/BTGA/ZVSHK 6023 Blatt 1, Kat. A
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Seminarort
FLEESENSEE SCHLOSSHOTEL GMBH
Schlossstraße 1
17213 Göhren-Lebbin
Dauer
08:30 Uhr – 17:00 Uhr
Teilnahmegebühr
539,00 € - pro Person
zzgl. MwSt.
Inklusivleistungen
Getränke, Speisen, Seminarunterlagen, Teilnehmerzertifikat, (keine Hotelübernachtung)
Unter Berücksichtigung der Entwicklungen um die Corona-Thematik behalten wir uns rechtzeitige Terminverschiebungen oder -absagen vor. Beachten Sie daher unsere angepassten Teilnahmebedingungen.

Inhalt

Die Trinkwasserhygiene hat in Deutschland einen sehr hohen Stellenwert. Bis zur Wasseruhr garantiert der Wasserversorger eine einwandfreie Trinkwasserqualität. Hinter der Wasseruhr beginnt der Verantwortungsbereich des Hauseigentümers.
In schlecht geplanten, schlecht ausgeführten oder schlecht gewarteten Trinkwasserinstallationen kann es zu einer Vermehrung von Mikroorganismen oder zum Lösen von Bestandteilen aus Werkstoffen kommen. Daher sind nach § 17 der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) Trinkwasserversorgungsanlagen - und dazu gehört auch die Trinkwasserinstallation - nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik zu planen, zu errichten und zu betreiben.

In der Schulung nach der VDI/BTGA/ZVSHK 6023 Bl. 1 A werden die Grundlagen der Hygiene, die Rechtsgrundlagen und die sich aus dem Regelwerk ergebenden Anforderungen an der Errichtung, Betrieb und Prüfung sowie an die Planung von Trinkwasserinstallationen vermittelt. Eine abgeschlossene Hygieneschulung nach Kategorie A beinhaltet die Hygieneschulung nach Kategorie B.

Ablauf der Schulung:

Schwerpunkt 1. Tag: Betrieb von Trinkwasseranlagen in Gebäuden
Bedeutung und Notwendigkeit der Hygiene bei Errichtung, Betrieb und Instandhaltung von Trinkwasserinstallationen

Schwerpunkt 2. Tag: Planung von Trinkwasseranlagen in Gebäuden:

Die Schulung findet über zwei Tage statt und endet mit einer Prüfung am zweiten Tag (20 Fragen).
  • Allgemeine Rechtsgrundlagen, Betreiberverantwortung, Trinkwasserverordnung
  • Mikrobiologische und chemische Einflüsse auf das Trinkwasser
  • Gesundheitsgefährdungen durch mangelhafte Trinkwasserqualität
  • Problemzonen der Hygiene bei der Instandhaltung von Trinkwasser-Installationen
  • Struktur und Inhalte der VDI 6023, Schwerpunkt Errichtung und Betrieb von Trinkwasserinstallationen
  • Mess- und Probenahmeverfahren zur Überwachung von Trinkwasserinstallationen
  • Maßgebende Vorschriften und technische Regeln für das Betreiben von Trinkwasserinstallationen, wie z. B. EN 806 -5, DVGW Regeln, UBA-Empfehlungen, usw.
  • Hygiene-relevante Grundlagen im Zusammenhang mit der Bedeutung und Notwendigkeit der Hygiene bei Planung, Errichtung von Trinkwasserinstallationen
  • Problemzonen der Hygiene bei der Planung von Trinkwasserinstallationen
  • Struktur und Inhalte der VDI 6023, Schwerpunkt Planung von Trinkwasserinstallationen
  • Maßgebende Vorschriften, insbesondere technische Regeln für die Planung von Trinkwasser-Installationen, wie z.B. DIN EN 806 1-5, DIN 1988, DIN 1717, DIN 1988-100

Zielgruppe

  • Fachplaner von Trinkwasserinstallationen in Gebäuden
  • Ingenieure aus der Verwaltung, z. B. aus Hochbauämtern, Krankenhäusern, Hotels, etc.
  • Fachpersonal für die Wartung, Inspektion und Instandhaltung von Trinkwasseranlagen in Gebäuden

Ihr Gewinn

  • Sie kennen die speziellen hygienischen Anforderungen bei Planung, Betrieb und Instandhaltung von Trinkwasser-Installationen.
  • Sie sind zur Durchführung anspruchsvoller Hygienetätigkeiten berechtigt.
  • Sie wissen geeignete Maßnahmen zur Behebung von Hygienemängeln an Trinkwasseranlagen fachgerecht umzusetzen.
  • Sie können das Gelernte in der Praxis anwenden

Referenten

Siegfried Hauswirth

Siegfried Hauswirth

Dozent, Referent

Anerkennungen

Göhren-Lebbin, 12.10.2021 - 13.10.2021

DENA

Die Fortbildung wird für die Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes mit 16 Unterrichtseinheiten (Wohngebäude), 16 Unterrichtseinheiten (Energieaudit DIN 16247), 16 Unterrichtseinheiten (Nichtwohngebäude) angerechnet.